Fachschaft Pädagogik/ Psychologie

Pädagogik/ Psychologie als Ergänzungsfach

Der Unterricht im Ergänzungsfach findet in der sechsten Klasse während zweier Semester statt und ist in der Wochenstundentafel auf vier Lektionen festgesetzt.

  • Es wird Ihnen ein Einblick in grundlegende Theorien und Strömungen dieser beiden Human- und Gesellschafts-Wissenschaften vermittelt.
  • Sie lernen pädagogische und psychologische Begriffe und Modelle ausgewählter Bereiche kennen: Denken, Lernen, Entwicklung, Erziehung, Anthropologie, Gesellschaft, Identität, Persönlichkeit, Psychopathologie, Wahrnehmung, Attributionstheorie, Sozialpsychologie.
  • Sie werden angeleitet, psychologische und pädagogische Ansätze mit eigenen Erfahrungen zu vergleichen und erzieherische Vorstellungen kritisch zu reflektieren.
  • Sie haben Gelegenheiten, erworbene Erkenntnisse an praktischen (Fall-) Beispielen zu prüfen. Sie lernen dadurch, sich selbst in Ihrem Verhalten bewusst wahrzunehmen und andere besser zu verstehen.
  • Nebst dem Lesen theoretischer Texte steht immer auch die praktische Anwendung und das Verstehen im Mittelpunkt.
  • Lehrerorientierten Lehr- und Lernformen werden unterstützt durch den Einsatz der verschiedenen Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit)
  • und durch Lehr- und Lernformen (Referate, Fallstudien, problemzentrierte Diskussion, Exkursionen und kleinere Projekte...), die sich an den Interessen der Studierenden orientieren.
  • Im Ergänzungsfach Pädagogik/Psychologie wird ein handlungsorientierter Unterricht verlangt, welcher Ihre Interessen zum Bezugspunkt macht. Neben der Vermittlung von notwendigen Grundlagen werden Sie während des Unterrichts auch immer wieder zum selbstständigen Handeln ermuntert.
  • Der Unterricht in Pädagogik und Psychologie bietet die Möglichkeit, Themenbereiche aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und leitet so an zum vernetzten Denken.
  • Es gibt im Fachbereich Pädagogik/Psychologie nicht nur Falsch und Richtig, sondern die Chance in der Beschäftigung mit diesen wissenschaftlichen Gebieten besteht vielmehr darin, dass Meinungen und Grundhaltungen entwickelt werden. Sie lernen auf einem theoretischen Grundgerüst, welches zu bestimmten Denktraditionen passt, eigene Ansichten rational zu begründen und aktuelle Vorstellungen kritisch zu hinterfragen.