Reisebericht von Andrea Käch, 6b 2011/12

Wie vor langer Zeit jemand gesagt hat; alle Wege führen nach Rom. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch die Lateinklassen der 4., 5. Und 6. Stufe der Kantonsschule Reussbühl sich am Pfingstwochenende dorthin verirrt haben. Gemeinsam mit den Lehrpersonen für Latein und Geschichte, Frau Christine Stuber und Herr Tobias Ebneter, haben sie sich auf den Weg nach Rom gemacht.

Auch das Lied „Dieser Weg wird kein leichter sein“ hat uns am Anfang ihrer Reise begleitet, da wir  durch den Felssturz beim Gotthardtunnel kurzerhand unsere Reiseroute umdisponieren mussten. Jedoch liessen wir uns von diesem Unterbruch nicht stören und fanden uns nach einigen Zugwechseln in Rom wieder.

In den fünf Tagen durften wir die Kunst und Kultur, das feine Essen und die italienischen Charakterzüge in dieser schönen Stadt erleben. Das Reiseprogramm war so abwechslungsreich wie die Stadt selbst und wurde durch einige Highlights bereichert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Vatikanbesuch nicht auf der Liste fehlen durfte und wir somit auch einige Schweizergardisten trafen. Auch durfte der Petersdom und die Sixtinische Kapelle nicht fehlen. Natürlich war der Papst nicht anzutreffen, jedoch gab es am Abend darauf eine riesige Überraschung  nach der Pfingstmesse und einige glückliche Schüler der Kanti konnten einen kurzen Blick auf das Oberhaupt der katholischen Kirche erhaschen, als der Papst mit dem Auto an ihnen vorbei fuhr. „Viva il papo!“ Am dritten Tag sahen wir uns das antike Rom an, wobei uns unsere bis dahin gesammelten Lateinkenntnisse nicht im Stich liessen. Das Kolosseum, das Forum Romanum (mit seinen überaus beeindruckenden Überresten) und das Kapitol sind nur einige der grossen Kunstwerke, die uns die Römer hinterlassen haben. An unserem letzten Tag in Rom galt es das mittelalterliche Rom zu entdecken.  Auch dabei gab es viele neue Dinge zu sehen und mochten sie auch nur so klein wie ein Schlüsselloch sein. Der letzte Abend klang dann, wie nicht anders zu erwarten, auf italienische Art aus. Obwohl die Rückreise schmerzlich war, mussten wir sie doch am Sonntagmorgen antreten. Dabei wurden wir im Zug von Rom nach Mailand überrascht, denn auch auf dieser Zugfahrt gab es viel italienisches Temperament zu verkraften, was einigen mehr oder weniger gut gelang. Danach kamen wir heil und munter in die regnerische Schweiz zurück und konnten auf fünf wunderschöne Tage zurück blicken. 

Das Fazit unserer Reise: Wundgelaufene Füsse, die vom rekordlaufen etwas demoliert waren, unvergessliche Erinnerungen an eine tolle Zeit und natürlich das lockerleichte Lebensgefühl der Italiener, welches wir reichlich intus hatten.

Somit war und ist es ein unvergessliches Unternehmen, welches den Lateinschülern durch die mühevolle und gute Vorbereitung unserer Lehrpersonen mitgegeben wurde. Das Schwerpunktfach Latein hat sich deshalb mehr als nur gelohnt und wird uns sicherlich auch noch in Zukunft weiter nützen.

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