Information und Diskussion zu den beiden Abstimmungen vom 9.9.2013: Mittwoch, 22.5.2013, 12.20-13.00 Uhr, Zi 116
Organisiert von der AG DeLL und der Fachschaft Geschichte.
Flyer
Zentralschweizer Regio-Cup von «Jugend debattiert» in Luzern, Samstag, 23.2.2013
«Junge Reussbühler Teilnehmer: Leistungsstark bis zum Viertelfinal – dann Lehrgeld bezahlt!»
Link zum fast 20-minütigen Videobeitrag , der auf dem Online-Portal der Luzerner Zeitung abgelegt ist und der den Debattier-Anlass portraitiert.
Berichterstattung in der NLZ am Sonntag vom 24.2.2013.
Zentralschweizer Regio-Cup von «Jugend debattiert» in Luzern, Samstag, 23.2.2013
Die Schülerinnen und Schüler hatten im Rahmen des Zentralschweizer Kanti-Cups von «Jugend debattiert» ein anspruchsvolles Programm. Wer den Viertelfinal überstand, musste sich über drei oder gar vier brisante Themen auskennen. Beginnend mit «Soll auf den Big Mac eine 10%-Strafsteuer erhoben werden?», «Soll eine zweite Gotthard-Röhre gebaut werden?», folgten dann in den Viertelfinals, Halbfinals und im Final anspruchsvolle gesellschaftspolitische Themen: «Soll eine allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen eingeführt werden», «Soll auf öffentlichen Plätzen ein Alkoholverbot eingeführt werden?» oder «Soll in der Schweiz die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer abgeschafft werden?»
Die für die Bewertung der Debatten eingesetzte Jury war überrascht von den differenzierten Argumentationen, welche die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten. Unter ihnen waren auch prominente Persönlichkeiten wie die Luzerner CVP-Kantonsratsvertreter Peter Zosso, gleichzeitig Rektor der KS Reussbühl, die Kantonsrätin Andrea Gmür, weiter der Zuger Bildungsdirektor Stephan Schleiss (Zuger SVP-Regierungsrat) oder der Amtsvorsteher der Luzerner Mittelschulen, Werner Schüpbach.
Als besondere Attraktion fand anlässlich des Debattierwettbewerbs an der Kanti Alpenquai auch eine Showdebatte mit vier PolitikerInnen statt, die von 9 Jugendlichen juriert wurden: Die Streitfrage der Show-Debatte lautete: «Soll der Gebrauch von Handys auf dem Schularael verboten werden?». Es diskutierten die Luzerner Kantonsrätin Andera Gmür (CVP), Martin Pfister (Präsident der Zuger CVP), David Roth (Juso Schweiz) und der ehemalige Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster (Alternative, Zug), wobei Andrea Gmür in der Gunst der jungen Jury das beste Ergebnis erzielte.
Freifach "Politik" - Exkursion ins Bundeshaus in Bern, Dienstag, 11.12.2012
Im Anschluss an eine Sitzung im Ständerat hatten die Schülerinnen und Schüler des Freifachs die Gelegenheit, mit dem Zuger Ständerat Joachim Eder zu sprechen. Er gewährte auf sympathische Art und Weise Einblicke in den Sessionsalltag eines Ständerats. Am Ende seiner Ausführungen richtete Herr Eder einen Aufruf an die jungen politikinteressierten Kantischüler: „Junge Leute, ihr seid die Politiker der Zukunft; es wäre schön, wenn in einigen Jahren jemand von euch hier in diesem Ständeratssaal sitzen würde!“
Zum Interview mit dem stellvertretender Bundeshausleiter der TA-Redaktion, David Schaffner (auf der Seite des Freifachs "Politik")
Politik am Mittag mit Tischgesprächen- AG DeLL, Freifach "Politik" und Projekt "Polittour"
Am Dienstag, 23.10.2012, fand diese Veranstaltung unter dem Titel "Junge Menschen in Öffentlichkeit, Parteien und Organisationen" statt. In der gut gefüllten KSR-Lokalität standen unter anderem folgende Fragen im Fokus:
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Was treibt junge Menschen, die sich engagieren, an?
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Wofür engagieren sie sich?
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Wie vermitteln sie ihre Botschaft?
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Wieviel können sie verändern?
Als TeilnehmerInnen konnten sämtliche Jungparteien des Kaontons gewonnen werden. Dazu eine breite Anzahl von Engagierten, wovon ein stolzer Teil auch ehemalige Reussbühler Gymnasiastinnen und Gymnasiasten waren. Namentlich:
Nach einer Vorstellungsrunde wurden ein neues Diskussionsformat erprobt: Die teilnehmenden SchülerInnen und die "ReferentInnen" verteilten sich gleichmässig an 6 Tischen, um verschiedene Aspekte eines gesellschaftlichen und politischen Engagements zu diskutieren. Die Diskussion wurde durch Fragekarten gelenkt, welche auf den Tischen ausgelegt waren. Die Mitglieder der AG DeLL fungierten als ModeratorInnen. Es wurde schnell sichtbar, dass das neue Format geeignet war, unkomplizierten Kontakt mit den JunpolitikerInnen herzustellen - die "Berührungsängste" verflogen im Nu.
In einer nächsten Phase wurde offengelegt, welche Kernpunkte sich in den Diskussionen an den einzelnen Tischen ergeben hatten. Ein solcher Kernpunt lautete: Engagement zeigt sich einerseits schon früh, kann andererseits aber auch später jederzeit "gelernt" werden. Zugleich wurde deutlich, dass Personen, die sich engagieren, auch eine hohe Frustrationstoleranz haben müssen: Nicht alles, was man umsetzen möchte, wird schon morgen zur Realität. Es braucht einen langen Atem.
Nicht zuletzt kamen die Engagierten auch zur Erkenntnis, dass die Eigeninitiative nicht nur etwas im Umfeld ändert: "Bei mir hat sich durch mein Polit-Engagement nicht nur der Blick auf die Aussenwelt geschärft, sondern auch der Blick auf mich selbst und meine eigene Einstellung," gab zum Beispiel der Junge Grüne Samuel Kneubühler freimütig zu "Protokoll".
Schliesslich kamen in einer Schlussrunde alle Eingeladenen nochmals zu Wort und richteten einen letzten Appell an die anwesenden SchülerInnen. "In welchem Bereich ihr euch engagiert, ist zwar wichtig, aber noch wichtiger ist eins: Habt den Mut, versucht es, zieht euer Ding durch:" - dies gab die Jungpolitikerin Lea Fuchs den Anwesenden als eigene Schlüsselerfahrung mit auf den Weg.
Mit dem Dankeswort von Annette Studer, Prorektorin an der KSR, an die Engagierten wurde klar: Solche Anlässe mit JungpolitikerInnen bieten eine willkommene Austauschplattform. Dies zeigte sich auch am abschliessenden Stehlunch. Der Appetit auf weitere ähnliche Begegnungen und Politdiskussionen wurde so sprichwörtlich geweckt.